Elektronische Homöopathie im Vergleich zu Placebo - Gibt es einen Unterschied?

Anton Sheikh-Fedorenko
Elektronische Homöopathie, auch bekannt als IC, ist Wasser (oder andere Träger), die mit elektromagnetischen Informationen biologisch aktiver Substanzen aufgeladen sind, und ihr Einsatz als alternative Behandlungsmethode hat sich als sehr vielversprechend erwiesen. Dennoch gibt es, wie bei der konventionellen Homöopathie, immer noch Kontroversen um die Therapie. In diesem Beitrag besprechen wir eine Studie mit dem Titel "Absorptionsspektren elektronisch-homöopathischer Kopien homöopathischer Nosoden und Placebos weisen wesentliche Unterschiede auf" von V. I. Korenbaum et. al., die mittels Absorptionsspektroskopie objektive wissenschaftliche Daten liefern will, um zu zeigen, ob es einen Unterschied zwischen Proben gibt, die mittels elektronischer Homöopathie hergestellt wurden, und Placebos.



Was haben die Autoren getan?


Die Autoren führten ein randomisiertes Doppelblind-Experiment durch, in dem sie 7 homöopathische Nosoden (d.h. homöopathische Mittel, die aus einer pathologischen Probe zubereitet wurden) untersuchten. Diese waren:
1. DNS-Tox - ein Indikator für eine Beeinträchtigung der DNS, die dadurch entsteht, dass ein Organismus toxischen Mitteln ausgesetzt ist;
2. Bakterien - eine Zusammenstellung von 27 pathogenen Bakterien;
3. Manus - eine harmonisierende Nosode;
4. Fungus - eine Zusammenstellung von 17 pathogenen Pilzen;
5. Toxisches Metall - eine Zusammenstellung von 27 Salzen von Schwermetallen und toxischen Metallen;
6. Virus - eine Zusammenstellung von 25 krankheitserregenden Viren; und
7. Vanilmandelsäure (VMA) - ein Produkt des Noradrenalin- und Epinephrin-Stoffwechsels.
Für jede Nosode wurden 9 Proben der elektronischen Homöopathie, auch bekannt als IC, mit einer sterilen Kochsalzlösung zubereitet, insgesamt also 63 Proben (Abb. 1). Zusätzlich wurden 27 Placeboproben hergestellt. Die Absorptionsspektren der Proben wurden mit einem Zweistrahlspektrometer im Wellenbereich 800-600 nm im Abstand von 0,5 nm bestimmt und die Werte der optischen Dichte aufgezeichnet.

Abb. 1. Übersicht über den experimentellen Ablauf.



Was haben die Daten ergeben?


Die Autoren fanden heraus, dass bei den meisten IC-Proben tatsächlich ein Effekt zu beobachten war. So zeigten Manus-IC, DNS-Tox-IC und toxische Metall-IC alle statistisch signifikante spektrale Unterschiede im Bereich von 800-700 nm in mindestens 4 Regionen des Spektrums im Vergleich zum Placebo. Bei den anderen IC-Proben unterschieden sich Bakterien-IC und Vanilmandelsäure-IC im Vergleich zum Placebo nur in einem der Spektralbereiche signifikant, bei Pilz-IC und Virus-IC wurde kein Unterschied festgestellt. Zusätzlich wurde kein signifikanter Unterschied zwischen den Spektren für die 27 Placebo-Proben festgestellt.

Abb. 2. Die Anzahl der beobachteten spektralen Unterschiede für verschiedene IC-Proben im Vergleich zu Placebo.



Wie geht es weiter?


Obwohl weitere Untersuchungen notwendig sind, um zu verstehen, warum einige IC-Proben einen signifikanten Unterschied im Vergleich zum Placebo aufwiesen und andere nicht, liefern die von Korenbaum et. al. präsentierten Daten dennoch wissenschaftliche Beweise, die zeigen, dass es tatsächlich einen Unterschied zwischen elektronischen homöopathischen Mitteln und Placebos gibt, und unterstützen daher die Verwendung elektronischer homöopathischer Mittel und damit von ICs als eine Form der alternativen/komplementären Therapie.

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SG
15. Jan 2020
Also, es funktioniert nicht sehr gut.
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Hallo Sorin, sie konnten den Unterschied für einige Proben feststellen, andere jedoch nicht wirklich. Ich denke, es geht um die Methode und die verwendeten Instrumente. Wir müssen mehr suchen, um die geeigneten Erkennungsmethoden zu finden und neue Instrumente zu bauen. Das tun homöopathische Forschungen bereits seit vielen Jahren. Immer noch viele Fragen.
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